Dschungelspiele beim Hundeverein
Freizeit: Zum ersten Mal bieten die Schäferhundefreunde für 14 Teilnehmer Ferienspiele an - Hundesport ist dabei kein großes Thema.
TREBUR.
,,Im Dschungel ist der Tiger los" lautet das Motto der ersten Ferienspiele des Schäferhundevereins, die heute ihr Ende finden. Eine Woche lang hatten die Kinder viel Spaß rund um das Gelände am Treburer Ortsausgang. Zum Thema hatten sich die Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren im Vorfeld viele Spiele selbst ausgedacht. Der Schäferhundeverein hat diese dann zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengestellt. Dem heißen Wetter entsprechend hatten viele Spiele mit Wasser zu tun, berichtete Betreuerin Monika Gentz. Ein großer Spaß war hierbei besonders ein spezieller Parcours, den die Kinder absolvieren und dabei möglichst viel Wasser transportieren sollten. Die Meisten kamen mit einer gründlichen Abkühlung ans Ziel. Abkühlung brachten auch eine Wasserrutsche, oder jonglieren mit Wasser. ,,Dschungelfußball" war ein weitere Höhepunkt. Dafür hatten die Kinder selbst Fußbälle aus Bastfasern gebastelt. Diese hatten ein ungewöhnliches Flugverhalten, waren also ganz nah am WM-Ball. Bananenzielwerfen, Kokosnussweitwurf und Tierpantomime waren andere Disziplinen. Abenteuerlich war besonders eine Dschungel-Rallye, die durch die Gemarkung ging. An verschiedenen Stationen mussten die Kinder Fragen beantworten und Tiere finden, die weitere Hinweise zum Ziel versteckt hielten. Die besten Teilnehmer bekamen silberne und goldene Kokosnüsse. Mit der Ferienspielwoche sollten Gemeinschaft und Teamfähigkeit gestärkt werden. Daher gab es auch hauptsächlich Aufgaben und Spiele, die als Mannschaft erledigt werden mussten. Die Schäferhunde waren während dieser Woche eher weniger ein Thema - ganz bewusst, wie Gentz erklärte. ,,Wir wollten das Angebot für alle - auch für weniger Hundebegeisterte offen halten", sagte sie. Demnächst wird es allerdings einen Workshop in Form eines Projekttages geben. Dabei wird das Verhältnis von Kind und Hund genauer thematisiert und beispielsweise das Verhalten bei Gefahrensituationen trainiert werden. Ein Termin dafür ist noch nicht klar, wird aber bekannt gegeben, verriet Gentz. Neben ihr betreuten Daniel Scharnagl und Meike Geng die Schar aus vierzehn Kindern. Dabei kamen drei Jugendliche aus dem eigenen Verein, der Rest aus der Gemeinde. ,,Eine erfolgreiche Premiere", freute sich Gentz.
